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Prosektur

Aufgaben der Prosektur

Im Universitätsklinikum AKH verstorbene Patient:innen werden von den Obduktionsassistent:innen abgeholt und in den Bereich der Prosektur gebracht, wo eine Leichenbeschau oder Obduktion und die Versorgung und Vorbereitung für die Bestattung erfolgt.

Im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung zur Feststellung der Todesursache werden eine  Totenbeschau oder klinische Obduktionen durchgeführt, die auch der medizinischen Qualitätssicherung dient.

Unsere Mitarbeiter:innen achten stets auf einen pietätvollen Umgang mit den Verstorbenen.

 

Auskunft und Information für Angehörige

Bei einem Todesfall ist der/ die Ansprechpartner:in für Angehörige das Stationspersonal, welches Ihnen alle Informationen bezüglich der weiteren Vorgehensweise geben kann.

Für eine eventuelle Verabschiedung der Angehörigen stehen primär Räumlichkeiten auf den Stationen zur Verfügung. Im Bereich der Prosektur kann eine Verabschiedung nur in Ausnahmefällen nach telefonischer Terminvereinbarung mit den diensthabenden Obduktionsassistent:innen erfolgen.

Sobald am Klinischen Institut für Pathologie im AKH die Beschau, bzw. Obduktion abgeschlossen ist (Anzeige des Todes; Freigabe), kann die Beurkundung des Todesfalles durch das Standesamt erfolgen.

Um sicher zu stellen, dass die Freigabe bereits erfolgt ist, ist es notwendig, dass Sie sich vor dem Weg zum Standesamt mit der Prosektur in Verbindung setzen.

Parteienverkehr und Kleiderabgabe für Angehörige von Verstorbenen:

Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertag)

08:00 - 16:30

T: +43 (0)1 40400 36920
E: post_akh_pat_obd@akhwien.at

Gesetzliche Grundlagen und weiterführende Informationen zu Leichenbeschau und Obduktion

Bei Klarheit über die Todesursache entsprechend der Dokumentaiton in der den Krankengeschichte erfolgt eine Totenbeschau (siehe § 4. Wiener Leichen und Bestattungsgesetz).

Besteht eine klinische Fragestellung oder diagnostische Unklarheit erfolgt entsprechend § 25 Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz eine klinische Obduktion zur Feststellung der Todesursache.

Mit der Ausstellung des Totenscheins (Anzeige des Todes) nach Totenbeschau oder Obduktion durch die Fachärzt:innen des Klinischenn Instituts für Pathologie werden die Verstorbenen zur Bestattung freigegeben.

Bei Verdacht auf Fremdverschulden sind die beschauende Fachärzt:innen des Klinischen Institus für Pathologie gemäß § 6 Wiener Leichen und Bestattungsgesetz und § 54 Ärztegesetz verpflichtet, Anzeige bei der Polizei zu erstatten („Antrag auf gerichtliche Leichenbeschau“).