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Orthopädische Pathologie und Orale Pathologie

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Frau Prof Salzer-Kuntschnik hat sich ab 1962 intensiv mit Knochenläsionen beschäftigt und diese auch völlig neu Klassifiziert, da in enger Zusammenarbeit mit der  Abteilung für Tumororthopädie der Universitätsklinik für Orthopädie eine exakte Klassifizierung der Tumoren aus diesem Bereich dringlich erforderlich war. Gleichzeitig konnte durch die Vielzahl an verschiedenen  Entitäten des Skelett- und Weichteilgewebes 1962 das Wiener Knochentumorregister gegründet und aufgebaut werden, welches die Basis für die wissenschaftliche Arbeit an diesen Tumoren darstellt. In diesem Zusammenhang wurde das Orthopädische-Pathologische Labor am Institut für Pathologie etabliert. In weiterer Folge wurde auch die Universitätsklinik für  Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgie sowie die Zahnklinik als Einsender dem Labor zugeteilt, da diese Bereiche bzw. der Kieferknochen ebenso   eine spezielle Bearbeitung benötigen. Das Labor ist somit spezialisiert auf die technische Verarbeitung von Knochengewebe mit den entsprechenden Großgeräten wie Sägen und Spezialmikrotomen.  Es werden verschiedene Entkalkungsmethoden sowie auch die Verarbeitung mittels  Harteinbettung angeboten. Auch eine eigene Gefrierschnitteinheit ist  für die Tumororthopädie aufgestellt.  Somit erzeugt diese Laboreinheit  jährlich ca. 50000 histologische Gewebsschnitte, die  von fünf  Pathologinnen  nach den neuesten Erkenntnissen beurteilt werden.

Wir ersuchen um Verständnis, dass wir Kooperationen auf Grund des hohen Volumens von Anfragen nicht in allen Fällen und nur nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der (dem) Leiterin (email) der Arbeitsgruppe in der Planungsphase eines Projektes und bei wissenschaftlichem Interesse eingehen können.


LANG, Susanna Ass.-Prof.in Dr.in

SULZBACHER, Irene Prof.in Dr.in